Proaktive Personalplanung sichert die Zukunft

Betribliches Demografie-Management ist gefragt

München (Juni 2014) – Der demografische Wandel kommt, darüber sind sich die Experten einig. Es stellt sich somit für jedes Unternehmen die Frage, mit welcher unternehmensspezifischen Personalplanung der betriebliche Erfolg langfristig gesichert werden kann. Wie lässt sich die Leistungsbereitschaft und –fähigkeit einer älter werdenden Belegschaft effektiv unterstützen? Welche Potentiale sind bislang ungenutzt und wie lassen sich diese aktivieren?

Ein Fachkräftemangel ist für viele Unternehmen bereits heute Realität. Verwunderlich ist nur, wie wenig dagegen getan wird. Dabei birgt es enorme Risiken, den demografischen Wandel und die dadurch notwendigen Managementaufgaben auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Wie können sich Unternehmen schon heute demografiefest aufstellen? Denn Arbeitsgeber werden sich künftig mit attraktiven Angeboten um qualifizierte Arbeitsnehmer bemühen müssen. Es wird zunehmend schwieriger werden, neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen und langfristig zu binden.

In der aktuellen Unternehmenspraxis kommen Lösungsversuche zur Anwendung, die den künftigen Personalbedarf nur unzureichend erfüllen können. Hierzu zählen längere Lebensarbeitszeiten oder das bislang gering genutzte Arbeitspotenzial von Frauen, Einwanderer oder Geringqualifizierten. Betriebliches Demografie-Management hingegen wirkt nachhaltiger und sorgt langfristig dafür, genau die Arbeitnehmer zu bekommen und zu halten, die das Unternehmen tatsächlich benötigt. Als wesentlicher Bestandteil gilt dabei die vorausschauende strategische Personalplanung. Unternehmensbezogene Altersstrukturanalysen und -prognosen dienen hier als Entscheidungsgrundlange für die Personalbedarfsplanung und Personalentwicklung. Dabei spielen auch die Bedürfnisse unterschiedlicher Mitarbeitergruppen eine wichtige Rolle: Die individuelle Wahrnehmung und Lebenszielplanung muss mit den Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden. Auch die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter sollten erweitert und individuell gefördert werden.

Der Abwanderung kompetenter Mitarbeiter lässt sich mit Maßnahmen wie Job Rotation, Wissensmanagementsystemen oder Förderung des Wissenstransfers entgegenwirken. Um krankheitsbedingten Fehlzeiten und Leistungsminderungen vorzubeugen, empfiehlt sich die Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Nicht zuletzt sollte auch das häufig durch Vorurteile belastete Image von älteren Mitarbeitern hinterfragt und positiv verankert werden. Gemeinsam mit vorausschauenden Personalverantwortungen begleitet Klaus-Dieter Böse immer mehr Unternehmen, welche den demografischen Wandel als Chance begreifen und nutzen.

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