News-Archiv

DAK-Gesundheitsreport warnt vor Hirn-Doping am Arbeitsplatz

München (März 2015) – Vor wenigen Tagen veröffentlichte Deutschlands drittgrößte Krankenkasse alarmierende Zahlen zum Missbrauch von Psychopharmaka. Dem DAK-Gesundheitsreport 2015 zufolge, nutzen immer mehr Beschäftigte leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente... 

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Offensive Mittelstand - jetzt auch in Bayern aktiv vertreten

München (Januar 2015) – Träger der Offensive Mittelstand ist die „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA). Sie ist fester Bestandteil der Mittelstandsoffensive der Bundesregierung. Heute engagieren sich Bund, Länder, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit ...

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Personal- und Managemententwicklung

München (Juli 2014) – Motivierte Mitarbeiter in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen, gehört zu den wichtigsten Gemeinschaftsaufgaben von Personalmanagement und Führungsteam. Dabei umfasst Personalentwicklung nicht nur die fachliche Qualifikation des Personals, sondern auch deren kognitive Weiterentwicklung.

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Proaktive Personalplanung sichert die Zukunft

München (Juni 2014) – Der demografische Wandel kommt, darüber sind sich die Experten einig. Es stellt sich somit für jedes Unternehmen die Frage, mit welcher unternehmensspezifischen Personalplanung der betriebliche Erfolg langfristig gesichert werden kann. Wie lässt sich die Leistungsbereitschaft und –fähigkeit einer älter werdenden Belegschaft effektiv unterstützen? Welche Potentiale sind bislang ungenutzt und wie lassen sich diese aktivieren?

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Betrieblicher Datenschutz geht uns alle an!

München (Juni 2014) - Ein Jahr nach dem NSA-Skandal, stellt sich noch immer die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass persönliche Daten in einer nie dagewesen Art und Weise ausgespäht worden sind. Ob man heute bereits das ganze Ausmaß kennt, lässt sich bezweifeln.

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Unternehmen binden verstärkt Rentner ein

Fachkräftemangel - Mitarbeiternachwuchs

München (März 2013) – Der Jugendwahn der vergangenen Jahrzehnte, in denen ältere Arbeitnehmer in Frührente geschickt wurden, ist passé. Unter Einfluss des Fachkräftemangels vollziehen immer mehr Unternehmen eine klare Kehrtwende und rekrutieren ihre Rentner. Ob Bosch, Siemens oder der Otto-Versand, immer mehr Konzerne setzen auf die ...

Beratungskompetenz ihrer Ehemaligen. Ein Trend, der sich quer durch alle Branchen und Firmengrößen zieht: Gerade dort, wo es an Know-how und Personal fehlt, sind die „alten Hasen“ mit ihrer Erfahrung wieder gefragt. Die ehemaligen Mitarbeiter kennen die Abläufe im Betrieb aus dem Effeff, so können sie ohne lange Einarbeitungszeiten ihr fundiertes Know-how abrufen. Zudem bringen die älteren Mitarbeiter eine Menge Arbeitsdisziplin und Verantwortungsgefühl mit. Doch nicht nur die Arbeitgeber profitieren von der Einbindung älterer Mitarbeiter. Die meisten Rentner erfahren ihre Beschäftigung nicht nur als finanzielle, sondern auch als persönliche Bereicherung. Beruflich wieder gebraucht zu werden, ist für viele eine motivierende Bestätigung.

Klaus-Dieter Boese berät Unternehmen und Rentner bei der Umsetzung individueller Beschäftigungsmodelle. Dabei gilt es, vor allem die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten. Denn vor dem Renteneintrittsalter von derzeit 65 Jahren setzt der Gesetzgeber strikte Beschränkungen: Maximal 450 Euro darf hinzuverdienen, wer vor dem 65. Lebensjahr Rente bezieht und nebenbei arbeitet. Eine strikte Grenze, die nur wenig Gestaltungsfreiraum zulässt. Nur an zwei Monaten im Jahr darf die Hinzuverdienstgrenze überschritten werden und zwar um maximal das Doppelte des sonstigen Verdienstes. Sobald ein Rentner unter 65 dauerhaft mehr als 450 Euro verdient, wirkt sich das negativ auf die Renteauszahlung aus. Ganz anders sieht es bei den über 65-Järigen aus: Sie dürfen unbegrenzt hinzuverdienen und haben netto mehr in der Tasche als normal Beschäftigte, da Rentner nicht mehr in die Renten- und Arbeitslosenversicherung einzahlen müssen. Eine Vergünstigung, die allerdings nur die Rentner betrifft, deren Arbeitgeber müssen weiterhin den vollen Sozialversicherungsbetrag abführen.

Unser Fazit: Eine langfristige Einbindung über die Verrentung hinaus, bietet viele Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die höhere Akzeptanz gegenüber älteren Mitarbeitern sollte allerdings nicht nur ein Zugeständnis aufgrund des Fachkräftemangels, sondern eine ehrlich empfundene Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern im Ruhestand sein.

 

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